Bürgerinitiative gegen eine Fichtelgebirgsautobahn

Keine B 303 neu durch das Fichtelgebirge!

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Im Wunsiedler Kreistag kam es bei der letzten Sitzung im Jahr 2007 zu großem Gepolter. Waren es im Jahre 2002 nur drei Kreisräte, die gegen eine Fichtelgebirgsautobahn stimmten, so unterstützten diesmal - am 14.12.2007 - ganze neunzehn Kreisräte und -rätinnen den Antrag der grünen Abgeordneten Brigitte Artmann. In allen Fraktionen gibt es Befürworter und Gegner.

Der Kreistag hat 60 Mitglieder. Man kann sich also verschiedene zeitliche Varianten ausdenken, bis sich alle 60 Kreistagsmitglieder und vielleicht sogar der neue (CSU)-Landrat bzw. die neue (SPD)-Landrätin (denn am 2. März 2008 wird neu gewählt) gegen eine Zerstörung des Fichtelgebirges aussprechen.

Ein weiteres interessantes Ergebnis dieser Sitzung war, dass das Kind einen Namen hat: "Autobahn Prag - Frankfurt". Das bedeutet nichts anderes, als dass zwei boomende Wirtschaftsstandorte miteinander verbunden werden sollen. Und damit dort weiterhin Ballungsräume prosperieren, sollen wir unser Fichtelgebirge untertunneln und durchkreuzen lassen? Ehrlich gesagt: von den Planern dieses Machwerks glaubt doch niemand im Traum daran, dass es deswegen bei uns zur wirtschaftlichen Blüte kommt. Im Gegenteil - wir verlieren gutes Bauernland und die Grundlage für Tourismus im Fichtelgebirge und den Plan, ein EU - Biosphärenreservat zu schaffen.

In Zeiten des unbestrittenen Klimawandels, der sich rapide verringernden Erdölvorräte, des immer noch zunehmenden Landverbrauchs und - last but noch least - des demografischen Wandels in unserer Region wäre eine zusätzliche Autobahn eine Katastrophe.

Weg also mit den Planungen! Schickt die Transitgüter auf die Schiene oder auf die vorhandenen Autobahnen! Finger weg vom Fichtelgebirge!


Unser Bild zeigt Demonstranten vor dem Kurhotel in Weißenstadt am 8.12.2007
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21.09.2017, 14:04 Uhr

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