Bürgerinitiative gegen eine Fichtelgebirgsautobahn

Keine B 303 neu durch das Fichtelgebirge!

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Am Freitag hat der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann mitgeteilt, dass die Planungen neuer Trassen durch das Fichtelgebirge wegen zu starker Umweltschäden, zu hoher Kosten und wegen des massiven Protests der Bevölkerung eingestellt werden sollen.

Von den Menschen im nördlichen Fichtelgebirge, die seit 9 Jahren von diesen Neubauplänen bedroht waren, wurde dies mit großer Erleichterung zur Kenntnis genommen.

Viele von ihnen, aus mehr als 15 Orten (z.B. aus Höchstädt, Thiersheim, Zell, Sparneck, Thierstein, Marktleuthen, Kirchenlamitz, Wunsiedel, Röslau, Weißenstadt, Schwarzenbach, Münchberg, Weißdorf, Kornbach, Stammbach, etc.) haben sich in unserer Bürgerinitiative vereinigt, haben gemeinsam über 30.000 Unterschriften gegen dieses Projekt gesammelt, haben unzählige Kundgebungen organisiert und haben die Fackeln des Widerstandes niemals erlöschen lassen.

Der unermüdliche Einsatz dieser Menschen ist von der Politik nun honoriert worden. Dies ist ein großer Erfolg für das Fichtelgebirge und ein sehr wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Allerdings muss nun auch noch der zweite, der entscheidende Schritt folgen, den Innenminister Herrmann angesprochen hat, nämlich dass die Planungen aus dem Bundesverkehrswegeplan herausgenommen werden. Erst dann ist die Gefährdung für die Bevölkerung tatsächlich abgewendet.

Die Ankündigung, dass für die Anwohner der B303 endlich die größtmöglichen Schutzmaßnahmen wie z.B. Tunnels, Ortsumfahrungen, Lärmschutz, etc. ergriffen werden sollen, ist ein längst überfälliger Schritt, den wir überaus begrüßen.

Von größter Bedeutung ist es ferner, dass die bestehende B303 nicht zu einer Autobahn ausgebaut wird. Auch angesichts der sinkenden Verkehrszahlen dürfen Verbesserungen an der B303alt nur abschnittsweise, nach lokalem Bedarf - in möglichst geringem Umfang - erfolgen und müssen sich dabei an der bereits bestehenden Straße orientieren.

Unser Kundgebung am 1.Mai am Waldstein ist bereits in der Vorbereitung und wird auch heuer wieder stattfinden. Als Hauptredner konnte Dr. Hubert Weiger vom Bund Naturschutz gewonnen werden. Vermutlich werden viele Teilnehmer diesmal etwas entspannter als früher anreisen und wir werden auch einige Politiker lobend erwähnen dürfen.

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19.11.2017, 00:01 Uhr

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