Bürgerinitiative gegen eine Fichtelgebirgsautobahn

Keine B 303 neu durch das Fichtelgebirge!

Home
News
Die BI
Presse

Zunehmend fragen sich Menschen in allen Teilen des Fichtelgebirges, ob sie betroffen sein werden von dem geplanten Autobahnbau.

Nach unserer Meinung sieht es so aus, dass derzeit alles, aber auch alles möglich ist!

Im Fernstrassenausbaugesetz, auch Bundesverkehrwegeplan genannt, stehen die Projekte BY7616 und BY7617 (ungefähr Schirnding - Höchstädt - Marktleuthen - Friedmannsdorf; mit Waldsteintunnel). Sie stehen - noch - nicht im vordringlichen Bedarf des Gesetzes; das heißt, sie werden nicht prioritär geplant und verwirklicht. Außerdem begleiten seit einigen Jahren strenge Umweltkriterien solche Planungen.

Dazu kommt, dass das Staatliche Bauamt Anfang des Jahres den Untersuchungsraum für eine Raumempfindlichkeitsanalyse (= REA) von dem vorherigen Korridor (der ursprünglich in den Jahren 2000/2001 auf die Machbarkeit der Autobahn durch das nördliche Fichtelgebirge untersucht worden war) ausgeweitet hat auf den südlichen Bereich des Fichtelgebirges.

Eine Trasse ist in diesem neuen Untersuchungsraum derzeit noch nicht bestimmt. Wer heute schon mögliche Trassen benennt, legt entweder seine Wünsche offen, oder er möchte Begehrlichkeiten wecken, die sich aber bei näherer Betrachtung in Wohlgefallen auflösen werden. Als Beispiel diene dabei die neue A6; oder die Autobahnen A9, A72 und A93, die insbesondere der Stadt Hof keinerlei wirtschaftliche Verbesserung gebracht hat.

Wenn jemand meint, dass er durch eine neue Straße durch das Fichtelgebirge vom Verkehr entlastet wird, der muss sich sagen lassen: nie und nimmer!

Niemand wird erwarten, dass die inzwischen beständig optimierte B303 zurückgebaut wird, wenn eine neue Trasse durchs Land geschlagen wird. Zu einer neuen Trasse sind neue Verbindungen, Anbindungen und Hinführungen nötig. Es gilt immer noch: Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten.

Die Bevölkerung im Fichtelgebirge hat die große Chance, ihre Heimat nicht vollständig zum Tranistgebiet verkommen zu lassen, wenn sie sich gegen die vorliegenden Pläne stellt. Dies erfordert eine gute Zusammenarbeit und viele wachsame Augen und Ohren! Dazu können wir nur alle ermuntern - es geht um mehr, als um einen Frühlingsspaziergang!

Terminkalender

Kontakt
Unsere Partner
Seitenzugriffe
19.11.2017, 00:16 Uhr

Nutzungsbedingungen ~ Impressum