Bürgerinitiative gegen eine Fichtelgebirgsautobahn

Keine B 303 neu durch das Fichtelgebirge!

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Mit großen Erstaunen las man in dem Artikel der Frankenpost "Einig gegen die Fichtelgebirgsautobahn" vom 27.06.2007 die folgenden Sätze: >>Dieter Schmidt führte aus, dass keine Gemeinde in der Region Fichtelgebirge für die Straße ist. „Wer will die eigentlich?" Pirner sah dies etwas anders. Er sagte, dass bisher keine Gemeinde einen Beschluss gefasst habe.<<

Nun, der Herr Leitende Baudirektor Pirner ist mit seiner "Werbeveranstaltung" doch mittlerweile schon durch beinahe alle Gemeinden des Fichtelgebirges gezogen. Wer die Berichterstattung dazu verfolgt hat, der konnte erkennen, dass dem Team des Straßenbauamtes dabei der Wind ganz kräftig um die Ohren geblasen hat. Das bringt auch der Titel des oben genannten Artikels ganz deutlich zum Ausdruck. Es bedarf schon ausgeprägt großer Scheuklappen, die Rückmeldungen der Gemeinden wohl noch als Zustimmung zu sehen. Und Beschlüsse von Stadt- und Gemeinderäten gegen die Fichtelgebirgsautobahn gibt es zuhauf. Der Beschluss in Gefrees, wurde sogar im Beisein der Mitarbeiterin Katja Winkler des Staatlichen Bauamtes gefaßt. Da scheint wohl die Kommunikation im Bauamt nicht ganz zu funktionieren. Im folgenden eine kurze Liste der Gemeinden, die Beschlüsse gegen den Bau einer Fichtelgebirgsautobahn - entweder nur auf Gemeindegebiet, oder ganz generell - gefaßt haben: Thiersheim, Thierstein, Röslau, Sparneck, Zell, Gefrees, Bad Berneck und Münchberg. Wir würden uns wünschen, dass Herr Pirner das endlich zur Kenntnis nimmt.

Selbst die bayerische SPD hat mit ihren Abgeordneten im Ausschuss für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie im Bayerischen Landtag am 24. Mai 2007 in der 75. Sitzung für eine sofortige Beendigung der Planungen zur B 303 neu gestimmt.

Es wäre höchste Zeit, dass der Herr Leitende Baudirektor Pirner seine Planungen einmal aus der Sicht der Gemeinden und ihrer Bürger sieht, die ihn unablässig davon zu überzeugen versuchen, dass das Fichtelgebirge keine neue Autobahntrasse braucht und auch nicht verträgt. Eine Autobahn würde dem gesamten Fichtelgebirgsraum massive und nicht zu reparierende Schäden zufügen.

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24.09.2017, 05:20 Uhr

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